ich habe geschossen, denn ich hatte ein Motiv!

Ich packe meinen Fotokoffer…

Meine Ausrüstung...
Ab und zu werde ich gefragt, welches Equipment ich benutze. Daher habe ich mich entschlossen, dies hier einmal aufzulisten. Eine Verlinkung der Artikel erspare ich mir, da man die jeweiligen Teile beim Händler seiner Wahl sicherlich finden wird.

Auf gehts…

Kamerabodies

Nikon D7100
Mein aktuelles Arbeitstier. Nachdem die D90 nach nur 3 Jahren über 100.000 Auslösungen runter hatte, musste Ende letzten Jahres die Nikon D7100 her. Die schnellere Serienbildfunktion braucht vielleicht nicht jeder, aber gerade im Bereich Autofokus hat sich in den Jahren doch einiges getan. Gerade in brenzligen Situation sitzt der jetzt fast immer. Einziger negativer Punkt ist der recht knapp bemessene Speicher. Aber gut, man kann nicht alles haben. Hervorheben will man hier aber die zwei Speicherkarten-Slots, welche individuell konfiguriert werden können. Während ich bei Sportveranstaltungen so Fotos (Slot 1) und Videos (Slot 2) trenne, konfiguriere ich zum Beispiel für Hochzeiten den 2. Slot als Backup. Geht einmal an der Karte im Slot ein irgendetwas schief, habe ich immer noch ein Backup.

Ich persönlich bin mit den Kameras von Nikon und auch dem Service-Point in Düsseldorf sehr zufrieden.

Nikon D90
Nach 3 Jahren Einsatz und über 100.000 Auslösungen hat sich diese Kamera als sehr zuverlässig erwiesen. Die Kamera ist aber nicht ausrangiert, ich habe sie als Ersatzkamera immer dabei! Mit ihren 10 Megapixeln hat sie mehr als ausreichend Auflösung, wenn man denn gleich „richtig“ sein Motiv trifft und nachträglich nicht herumschneiden muss.

Handhabung und Stabilität – wenn man die Kamera nicht wie ich aus 2 Metern fallen lässt – sind ohne Zweifel erhaben. In den ganzen Jahren hat die Kamera nie den Dienst verweigert. Müsste ich heute noch einmal „klein“ anfangen, die D90 wäre meine Wahl!

Objektive

Nikon AF-S DX Nikkor 35mm f/1.8G
Bild mit Nikkor 35mm
Bei diesem Objektiv war ich anfangs sehr skeptisch, ob Portraits mit 35mm wirklich zu gebrauchen sind. Die Skepsis war umsonst und mittlerweile hat es sich bewährt. Die Fokus trifft immer und ich bin mit Schärfe und Details noch nie enttäuscht worden. Aber wofür ein 35er? Nun, auf engem Raum kommt man mit den Teleobjektiven meist nicht sehr weit und 35mm an einer APS-C-Kamera wie der D90 und der D7100 entsprechen umgerechnet (dazu schreibe ich wie jeder einen separaten Blogpost) an knapp über 50mm, was ungefähr der Sicht des menschlichen Auges entspricht. War ich anfangs skeptisch, nutze ich es heute anfangs bei fast jedem Shooting. Das Bokeh ist zwar eher „unspannend“, aber die Ergebnisse lassen sich dennoch sehen.

Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8D
Bild mit Nikkor 50mm
Hat wohl jeder im Koffer. Da ich mir nicht sicher war, ob ich ein 50er überhaupt brauche, habe ich dieses gebraucht recht günstig bekommen. Das alte Fokussystem macht ganz schön krach und der Bodie braucht einen Motor, sonst fokussiert gar nichts. Ist aber zum Glück bei beiden von mir verwendeten Kameras kein Problem. Was mir persönlich sehr gut gefällt ist das Bokeh bei großer Blende.

Nikon AF-S 24-70mm f/2.8G ED
Bilder mit Nikkor 24-70mm
Das mag jetzt doof klingen, aber das Objektiv kommt bei mir mittlerweile „eigentlich“ nur noch beim Sport zum Einsatz. Egal ob unter Flutlicht oder in der Halle, die Ergebnisse sprechen für sich. Schärfe und Details sind erstklassig. Selbst bei offener Blende sind die Ergebnisse top. Für 2 Stunden am Spielfeldrand gar kein Problem, geht auf Grund des Gewichts beim Dauereinsatz auf Workshops oder Shootings von mehreren Stunden schon gut auf die Arme. Abgeben möchte ich es dennoch nicht mehr.

SIGMA 70-200mm f/2.8 II APO EX DG Macro
Bilder mit Sigma 70-200mm
Mein erstes lichtstarkes Objektiv. Dank USM ist der Autofokus immer schnell und leise da wo her sitzen muss. Leise immer, sitzt manchmal aber erst auf den 2. Versuch. Bei Portraits fällt das weniger in’s Gewicht, da macht man einfach ein neues Bild. Beim Sport kann das schon einmal doof sein, die Szene kommt immerhin nicht wieder. Wenn man den Preis von ungefähr 600 Euro (damals) berücksichtigt, ist das aber absolut in Ordnung. Auch wenn das Glas rein subjektiv betrachtet nicht so „detailreich“ ist wie beim Nikkor, darf man auch hier nicht vergessen, dass es gerade einmal ein Drittel des Nikkor kostet. Ebenfalls nicht wegzudenken. Zum Einsatz kommt sowohl beim Sport wie auch Portraits.

Zubehör

Metz MB 58 AF-2 DIGITAL
Kann alles, ist ja auch schon ein Großer. Egal ob bei kleiner oder großer Blitzleistung, der Metz arbeitet stabil und kann über die Funkauslöser auch komplett gesteuert werden. Ich muss zur Konfiguration der Lichtleistung also nicht immer zum Blitz rennen, sondern kann diesen ganz bequem über den Funkauslöser konfigurieren. Metz hatte im letzten Jahr Insolvenz angemeldet, der einzige Grund, warum ich ihn aktuell nicht empfehlen würde, da halt nicht klar ist, was ist, wenn etwas sein sollte.

Multifunktionshandgriff MB-D15
Der „Griff“ für die D7100. Man mag über Griffe denken was man mag, ich möchte keine Kamera mehr ohne haben. Was auf der einen Seite ein Nachteil ist – der Griff inkl. beider Akkus trägt nicht unwesentlich zum Gesamtgewicht bei – ist aber (für mich) auch der größte Vorteil. Denn gerade mit der Verwendung der Teleobjektive sind die Akkus im Griff ein gutes Gegengewicht, welches die Kamera besser ausbalanciert. Von dem einfacheren Fotografieren im Hochformat einmal ganz abgesehen.

Multifunktionshandgriff MB-D10
Alle Vor- und Nachteile wie zuvor beim Griff genannt, nur eben für die Nikon D90.

Speicherkarten
Wer sich mit Speicherkarten einmal ein wenig beschäftigt hat der weiß, dass Class 10 nicht gleich Class 10 ist. In der D7100 verwende ich ausschließlich „SanDisk Extreme Pro SDHC 32GB Class 10“, welche neben den 95 MB/s lesend auch 90 MB/s Schreibgeschwindigkeit erreichen können. Natürlich muss die Kamera das dann auch „können“. Vielleicht schreibe ich dazu einmal einen separaten Blogpost, mal sehen. Die Karten jedenfalls sind schnell und zuverlässig, nicht ganz günstig, aber zu empfehlen.

In der D90 werkelt ebenfalls eine 16GB SanDisk Extreme Karte, welche als Class 10 jedoch „lediglich“ bis zu 17 MB/s Schreibgeschwindigkeit erreicht. Für die D90 mehr als ausreichend.

Für Notfälle sind dann noch 2 x 16 GB Tanscend-Karten im Koffer, die ich bisher jedoch noch nicht benutzt habe. Hatte zum Glück noch keinen „Notfall“ ;)

Yongnuo Funkfernauslöser
Zum entfesselten Blitzen für mich nicht mehr wegzudenken! Mit den „Yongnuo YN-622N“ unter dem Blitz und dem „Yongnuo YN-622N-TX“ auf der Kamera ein perfektes Team. Einziger negativer Punkt: Es gibt von Yongnuo selber auch Blitze, welche einen Funkempfänger eingebaut haben, mit diesem hier genannten System aber nicht kompatibel sind. Angesichts des Preises und der bisherigen Zuverlässigkeit, ist das für mich zu verscherzen. Für mich ganz klar ein Kauftipp und kann ganz nebenbei auch als Fernauslöser benutzt werden!

Dreibein-Stativ
Auch ich bestelle häufig „im Fluss“, wenn bei den geblitzen Angeboten einmal etwas für mich dabei ist. So einmal das „Vanguard Alta Pro 263AGH Aluminiumstativ“ (2 Auszüge, Belastbarkeit bis 7kg, max. Höhe 174 cm) mit „Pistolengriff GH-100“. Der Pistolengriff sieht komisch aus, finde ich mittlerweiele aber sehr praktisch. Langzeitbelichtungen sind damit gar kein Problem und ist immer wieder zusammen für um die 170 Euro zu bekommen.

Walimex WT-806 Lampenstativ
Nutze ich jedoch nicht nur Indoor, sondern auch Outdoor. Das WT-806 hat eine stabile Konstruktion, welche sich manchmal ein wenig „zickig“ verhält, wenn man die Beine „aufschieben“ will. Dennoch bzw. gerade deswegen ist es aber auch sehr stabil. Dazu recht wertige Verarbeitung. Zuschlagen, wenn der Preis mal wieder bei knapp unter 30 Euro liegt.

Phorex Mobile Umbrella Softbox 80cm
Die Softbox. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Die ist aber nur zu gebrauchen, wenn man den Blitz über die Funkfernsteuerung einstellen kann. Denn ist der Blitz einmal in der Box, kommt man ohne fummeliges abmachen des Diffusortuchs nicht an den Blitz. Der verstellbare Schirm- und Blitzhalter aus Metall wird ebenfalls gleich mitgeliefert.

Reflektor
Der „Walimex 5-in-1 Faltreflektor“ (Set (107 cm) wavy gold/silber/weiß/schwarz/transparent) würde ich gerne viel öfter einsetzen, muss mangels Zwilling leider oft in der Tasche bleiben. Ich mag das natürliche Licht und die wavy Golg-Oberfläche spiegelt ein nicht ganz so übertriebenes, ja fast natürliches Licht auf die Haut. Ein Sunbouncer mag stabiler verarbeitet sein, für meinen Zweck bietet der Faltreflektor mit knapp 40 Euro die beste Preis-Leistung.

Sanyo eneloop
So 20 von den kleinen Energiespendern schleppe ich eigentlich immer mit mir herum. Sie liefern konstante Leistung vom Anfang bis zum Ende, egal ob im Blitz, den Funkfernauslösern oder notfalls sogar im Batteriegriff.

Der Koffer
Ende letzten Jahres günstig gebraucht gekauft verrichtet der „Kenko Aosta CT-Trotter“ (einfach mal googeln) gute Dienste. Stabil, mit Regenschutz und herausnehmbarem Innenleben. Dazu ist er auch neu recht „günstig“. Die Marke kannte ich vorher nicht, würde ich aber wieder kaufen.

Fertig!

Das war jetzt doch einiges länger als ich gedacht habe und das ganz ohne Bilder. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Noch Fragen?
Fragen, denn dazu ist die Kommentarfunktion ja da! ;)

Keine Kommentare

Trau dich!

Schreibe einen Kommentar

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.