ich habe geschossen, denn ich hatte ein Motiv!

Learning Engl. with Google Music

So eine Cloud klingt ganz toll, wenn es denn funktioniert…
googlemusic
Wolken, da waren sie wieder. Wenn es um das Wetter geht verflucht, aber Segen, wenn wir unsere Daten in die Wolken werfen dürfen. Es ist jetzt nicht so, als wäre ich besonders überrascht, bin ich doch von Natur ein recht „sachlicher“ Mensch und deswegen wundert mich der Fall eigentlich nicht wirklich, bestätigt er mich und meine Meinung über „Clouds“ nur einmal mehr.

Aber hey, wovon redet der Mensch da überhaupt? Nun, wenn Du deine Daten der Cloud anvertraust, musst Du damit rechnen, dass Du nicht das zurück bekommst, was Du der Wolke anvertraut hast.

Klingt nicht nur komisch, ist auch so!

Was ist passiert? Nun, der Hintergrund ist ganz einfach! Mitte der 90er habe ich mir das Musical „Jeff Waynes Krieg der Welten“ (dt. Fassung) zugelegt. Wie das so ist, CD digitalisiert und seit diesem Zeitpunkt verstauben diese im Regal.

Es begab sich zu der Zeit, als Google den „Music Manager“ gestartet hat und man all seinen digitalen Müll… ähhhh Music zu Google laden durfte. Damals ganze 10.000(!) Titel für lau. Natürlich war ich dabei und so habe ich all meine Musik in die Wolke Richtung Google geschoben. Hat ja auch nur 6 Tage gedauert, bis alles fein hochgeschaufelt war. Seit diesem Zeitpunkt erfreue ich mich unterwegs so „meiner“ Musik.

Das Musical habe ich eigentlich IMMER dabei, wenn ich auf längere Touren gehe. So geschehen im Oktober 2014 zum German Bowl in Berlin. Nach dem Aufstehen Richtung Bad schnell den Player angeworfen und das Musical gestartet. Der 1. Track war dann auch noch in dt. Sprache mit Kurt Jürgens, aber schon der 2. Track „Horsell Common und der Feuerstrahl“ blubbert plötzlich in englischer Sprache aus dem Lautsprecher.

Nun ist es nicht so, also würde ich das nicht verstehen. Ich habe mir das als jugendlicher lange Zeit im englischen Original angehört. Ich kenne es in und auswendig. Aber so ein Mix aus deutscher und englischer Sprache war jetzt irgendwie doof. Wäre es wenigstens komplett in Englisch. Und es ist auch heute noch so, dass Google mir nur einige der Tracks – wenn ich diese über das Tablet streame – zum Teil in deutscher und den Rest in englischer Sprache (wohlgemerkt bei dt. Betitelung) abspielt.

Also Google, was immer da schief gelaufen ist, es interessiert mich nicht wirklich, fördert jetzt aber auch nicht unbedingt das Vertrauen in „die Wolke“.

Ob das auch mit Text-Dokumenten funktioniert? Wäre ja schon cool. Man legt seine Studienarbeit auf sein Google-Drive um diese in der Uni auszudrucken. Nach dem Download in der Uni ist der Text in englisch. Also das Gesicht will ich sehen!

Ich persönlich bin und bleibe der Meinung: Es gehört nicht alles in die „Cloud“. Ich will gar nicht wissen, was da in Zukunft noch alles passiert.

Und die Moral von der Geschichte?
Die Cloud ist gut, ein (lokales) Backup ist besser.

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