Freunde, so weit das Auge reicht …

Wer heute einen Facebook-Account hat, der hat sie oder zumindest kann sie haben, Freunde wie Sand am Meer. Und es gibt sie, die Mitglieder mit 500 und mehr “Freunden”, wobei ich mir die Frage stelle, wie man diese Freundschaften noch pflegen will. Zur heutigen Zeit, wo das Internet nicht mehr einfach nur genutzt sondern gelebt wird, weil das Smartphone die Nutzung immer und überall erlaubt, sind mir persönlich Freunde wichtig.
Bin ich mit meinen Daten früher eher offen umgegangen, nutze ich verschiedene Dienste mittlerweile wirklich nur noch privat. Während ich beispielsweise bei Twitter jeder realen Person erlaube mir zu folgen, nutze ich andere Dienste wie zum Beispiel Foursquare oder Facebook ausschließlich privat. Freundschaftsanfragen werden hier nur akzeptiert, wenn ich die entsprechende Person mindestens einmal persönlich getroffen und kennengelernt habe, einige wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
Unglaublich aber wahr, so habe ich bei meinen privat genutzten Diensten lediglich um die 30 Freunde, die meine privaten Daten bei Facebook oder aber Check-Ins bei Foursquare sehen dürfen. Freundschaftsanfragen von mir nicht persönlich bekannten Personen werden da grundsätzlich abgelehnt – Sorry!
Ich vertrete hier die Meinung, dass eben nicht jeder sehen muss, was ich bei Facebook veröffentliche oder aber wo ich mich gerade aufhalte. Nicht dass das besonders spannend wäre (im Gegenteil, wo ich doch ca. 9 Stunden am Tag an meinem Arbeitsplatz verbringe), aber diese Informationen empfinde ich als Privat und muss eben nicht jeder wissen (da hilft es auch nichts, die Anfrage immer wieder zusenden).
Nun, jeder nutzt derartige Dienste unterschiedlich und geht anders mit seinen persönlichen Daten um. Deswegen würde mich einmal interessieren, wie haltet Ihr es mit Euren Daten?








So handhabe ich das auch. Ganz praktisch sind da noch die Freundes”Gruppen”. Einfach ne Gruppe “VIP” einrichten. Diese Gruppe kann alles sehen. Alle anderen (Gruppen) eben nicht…
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Aber Facebook darf grundsätzlich alles wissen? :D
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Ich halte es immer so mit den Netz. Der, der da schreibt, ist nicht ich.
Also diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen, dass ich jemand anders bin.
Klingt jetzt furchbar strange, soll aber nur heißen, dass ich private Sache, bis auf 1-2 Ausnahmen, nie im Netz erwähne.
Das was ich dann schreibe, interessiert eh niemanden.
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Also ich bin da auch mittlerweile etwas skeptisch. Ich nutze auch sehr viele Dienste und sperre in letzter Zeit meine Privaten Daten. Den auch wenn man nicht wirklich was zu verbergen hat. Es geht ja nicht jeden was an. Und 500 Leute(Freunde) bei Facebook sind noch harmlos. Bei WKW sind welche dabei die haben ein paar 1000. Was soll man da noch sagen…
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@SandScorcher: Öhm, seit wann kann man Gruppen verschiedene “Rechte” zuweisen. Da muss ich wohl was übersehen haben …
@Rafael: Facebook darf bei weitem nicht alles wissen und Google auch nicht, und trotzdem bin ich bei beiden angemeldet. Dennoch lasse ich bei Facebook nur “Freunde” zu, die ich persönlich kennengelernt habe (von wenigen Ausnahmen abgesehen), aber damit wiederhole ich mich eigentlich nur. Wenn es danach geht, darf man sich im Internet nirgends anmelden.
@Christoph: Wir wissen ja alle, dass Informationen, die einmal im Internet sind, da nicht wieder nur schwer wieder rauskommen. Deswegen sollte man sich gut überlegen, was man da von sich preisgibt. Sich deswegen aber “verstellen”, so weit würde ich dann nicht gehen. Aber ein weiteres Beispiel, wie wir unterschiedlich derartige Dienste nutzen …
@Dominik: Eben, es geht ja nicht darum etwas zu verbergen zu haben, sondern dass eben nicht alles jeden etwas angeht. Bei vielen Diensten habe ich mein Konto in der Vergangenheit wieder gelöscht, die restlichen Dienste nutze ich dafür intensiver.
Egal ob Google, Facebook oder andere Dienste, ich denke, in den letzten Jahren gehe ich mit meinen Daten sensibler um als in den Jahren zuvor …
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Ich mache es ähnlich wie du :)
Twitter – öffentlich
Facebook – verschiedene Gruppen zur Abgrenzung
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Mittlerweile empfinde ich Facebook als eine Datensammelstelle. Du kannst dich ja fast aus jeder Communitie mit Facebook verbinden.
Da ist eine private PN bei Twitter besser, oder doch gleich ein persönlicher Chat. :)
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Nachdem ich dir über Facebook heute was schreiben wollte, musste ich mit bedauern feststellen, dass du auch mich geblockt hast :-(
…dann vielleicht demnächst über Twitter…
Thomas
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@happy-buddha: Naja, jeder Dienst der größer und größer wird bekommt irgendwann dieses “Image” einer Datenkrake. Wenn es danach geht, dürfte man gar keinem Dienste seine Daten anvertrauen.
@Thomas: Net böse sein, aber ich habe über 100 “Freunde” bei Facebook gekickt. Den Großteil kenne ich persönlich nicht und wie geschrieben, möchte ich Facebook gerne “persönlicher” halten.
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Wenn man solche Dienste nutzen oder ausprobieren will, muss man halt auch was dafür geben: Daten! Quid pro quo.
Ich ziehe mich gerade aus dem ganzen Zeug ein wenig zurück…. Foursquare ist wieder draussen, Facebook steht auf der Abschussliste. Das ist mir alles einfach zu stressig.
Einen gewissen Druck verspüre ich bei Xing, aber das sitze ich aus ;-)
Ist schon schräg, wenn man eine Stunde nach einem Meeting mit Externen plötzlich Anfragen wie Xing und Facebook bekommt…
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Ich hab mich die Tage mal bei Facebbok angemeldet, mir es aber noch nicht genauer angeschaut. Verpass ich da was, oder ist es nicht so wichtig?
Bzw. welchen “Nutzen” habe ich?
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@Reen: Ich kann dich zumindest so weit beruhigen, verpasst hast Du nichts ;)
Nur ein Tipp: Facebooks Einstellungen zur Privatsphäre sind per “Default” sehr freizügig eingestellt. Ich persönlich möchte Facebook nicht mehr missen, andere nutzen dafür eben StayFriends oder die VZ-Netzwerke (die ich nicht nutzen würde).
Welchen Nutzen Du aus Facebook ziehst, liegt am Ende wohl bei dir und hängt auch davon ab, wieviele “Freunde” Du dort finden wirst.